Chat um 15 Uhr: Online-Auktionen
Zwei Vertreter von Online-Auktionen, ein Rechtsanwalt und ein c't-Redakteur diskutieren mit den Usern von heise online die Frage, ob Auktionshäuser genügend gegen betrügerische Angebote unternehmen.
Ein Verkäufer bietet ein angeblich versehentlich gekauftes und nur eine Woche altes Notebook zum halben Preis an. Ein anderer wirft plötzlich große Mengen an Hardware auf den Markt, obwohl er bisher immer nur einzelne CDs oder andere Kleinigkeiten angeboten hat. Sollte das den Betreiber einer Online-Auktion nicht genauso stutzig machen wie den potenziellen Käufer? Immer wieder finden sich äußerst zweifelhafte Angebote in den Millionen von Auktionen, die täglich im Internet laufen.
Die Auktionshäuser machen Stichproben und bearbeiten Hinweise ihrer Kunden. Sie sind aber anscheinend von der Menge der Auktionen überfordert. Anbieter und Käufer könnten sich gegen Missbrauch schützen, indem sie beispielweise den Treuhand-Service in Anspruch nehmen. Doch dieser wird aus Bequemlichkeit oder aus Scheu vor weiteren Kosten kaum genutzt.
Wir diskutieren im heutigen Chat die Verantwortung von Auktionsbetreibern, Anbietern und Käufern. Müssen die Auktionshäuser mehr für die Qualität ihrer Dienstleistungen tun oder ist von den Käufern mehr Eigenverantwortung gefordert?
Als Gäste auf dem virtuellen Podium haben wir zwei Vertreter von Online-Auktionen eingeladen: den Geschäftsführer von hood.de, Ryan Hood, und den Vorstandsvorsitzenden von ricardo.de, Matthias Schmidt-Pfitzner. Mit dabei sind der Rechtsanwalt Stefan Jaeger und der c't-Redakteur Holger Dambeck.
Der Chat beginnt um 15 Uhr. Der Chat-Raum steht fĂĽr User bereits ab 14 Uhr offen. Zu dieser Zeit wird es auch Links auf heise online und auf den Chat-Seiten geben, die direkt in den Chat-Raum fĂĽhren. (mw)