SĂĽddeutsche Zeitung plant kostenpflichtiges Angebot

Spätestens ab Ende 2002 sollen Artikel der Printausgabe im Web nur noch kostenpflichtig verfügbar sein.

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Das Internet soll für die Süddeutsche Zeitung profitabel werden. Dazu sollen bis spätestens Ende des Jahres Artikel der Printausgabe online nur noch gegen Bezahlung angeboten werden, kündigt SZ-Geschäftsführer André Sonst gegenüber dem Branchen-Magazin Horizont an.

Bisher stehen die Printartikel der SZ im Netz kostenlos zur Verfügung. Jetzt sei ein ähnliches Angebot wie das der Koblenzer Rheinzeitung geplant, genannt e-paper. Dabei wird die vollständige Printausgabe täglich eins zu eins für Nichtabonnenten kostenpflichtig im Web zur Verfügung stellt.

Bislang subventioniert die Süddeutsche Zeitung ihr Online-Angebot mit zweistelligen Millionenbeträgen. Im Dezember hatte Verlagschef Hans Gasser vage Vorstellungen dazu geäußert, wie seine Zeitung im Internet Gewinne machen könne. Nutzer sollten dazu gebracht werden, "für wertvolle Inhalte" zu zahlen. (anw)