PDA-Markt in Europa bleibt auf niedrigem Niveau
Die PDA- und Smartphone-Hersteller legten im 4. Quartal zwar kräftig im Vergleich zum 3. Quartal zu, aber von einer Erholung des PDA-Markts kann keine Rede sein.
Mit knapp 900.000 Geräten legten die PDA- und Smartphone-Hersteller im 4. Quartal zwar im Vergleich zum 3. Quartal kräftig zu, aber von einer Erholung des PDA-Markts kann trotz Weihnachtsgeschäft keine Rede sein, denn der Zuwachs fiel nicht höher aus als im Jahr zuvor. Nach Angaben der Analysten von Canalys wurden in Westeuropa im 4. Quartal 19 Prozent weniger Geräte verkauft als im gleichen Quartal des Vorjahres.
Ob der PDA-Markt dieses Jahr zulegen kann, hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass man jetzt schon Trends ausmachen könnte: Großaufträge von Firmen für die Hersteller von Pocket PCs werden die Zahlen genauso beeinflussen wie die Zukunft der Smartphones und die Neuvorstellungen von Palm & Co.
Palm konnte sich in Westeuropa 34 Prozent Marktanteil sichern und damit Nokia mit seinem Communicator von Platz 1 im 3. Quartal in Westeuropa verdrängen. Compaq und Hewlett-Packard verbuchten nach der Vorstellung der Pocket PC 2002 aber enorme Zuwächse. Hält der Trend an, dann werden die PDAs mit dem Mini-Windows den Markt im Handumdrehen erobern. Noch laufen aber auf 43 Prozent der Geräte Palm OS, dahinter folgt Windows CE mit 28 Prozent. (jr)