Zweiklassengesellschaft bei der Internetnutzung
Die Schere zwischen Gymnasiasten und HauptschĂĽlern geht bei der Internetnutzung in Deutschland weiter auseinander.
Der Trend hin zur Zweiklassengesellschaft bei der Internetnutzung hat sich unter Deutschlands Schülern weiter verstärkt. So vergrößerten sich im Jahr 2001 die Unterschiede zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern erneut, teilt das Institut für Jugendforschung in München (IJF) mit. Für eine repräsentative Studie wurden 1100 Deutsche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren befragt.
Demnach gaben 59 Prozent der Hauptschüler und Hauptschulabsolventen an, gar nicht das Internet zu nutzen. Im Vorjahr waren es 52 Prozent. Unter den Gymnasiasten liegt der Anteil der Internet-Abstinenzler dagegen bei 25 Prozent nach 28 Prozent im Vorjahr. Unverändert sei hingegen der Unterschied bei der Computerausstattung geblieben. So besäßen nur 27 Prozent aller Hauptschüler und Hauptschulabsolventen einen eigenen PC. Bei den Gymnasiasten sind es dem Institut zufolge dagegen 49 Prozent. (gms) / (anw)