Die europäischen Schulen im digitalen Zeitalter

Nach Erkenntnissen der EU-Kommission wird das Netz im Klassenzimmer begeistert aufgenommen.

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Die Europäische Kommission hat eine Studie zur Internetnutzung an den Schulen der EU-Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Die Erhebung wurde von Februar bis Mai dieses Jahres durchgeführt und soll nach Aussagen der Kommission zeigen, dass Lehrer "überwältigend offen für das Internet" sind und die Technologie weit in das schulische Leben vorgedrungen ist.

Nach den Ergebnissen der EU-Untersuchung sind neun von zehn europäischen Schulen "am Netz", während sich durchschnittlich 12 Schüler einen Offline-PC und 24 einen Rechner mit Netzzugang teilen. Die Hälfte der benutzten Computer sei weniger als drei Jahre alt, doch die Mehrheit der Schulen sei nur schmalbandig über ISDN oder Modem an das Internet angebunden. Nur in ein paar Mitgliedsstaaten kommen auch Breitbandverbindungen zum Einsatz. Zwischen den einzelnen EU-Staaten bestehen in dieser Hinsicht insgesamt noch einige Unterschiede. So schwankt etwa die Zahl der Schüler pro Internetcomputer zwischen drei und fünfzig.

Einig ĂĽber den Nutzen des Netzes im Unterricht sind sich die Lehrer in Europa: 99 von 100 halten PC und Internet fĂĽr nĂĽtzlich im Klassenraum. Nicht nur nach Ansicht der deutschen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kann ein Rechner einen guten Unterricht jedoch niemals ersetzen. (cgl)