Sicherheitslöcher klaffen in der US-amerikanischen Finanzverwaltung

Sensible Daten des Financial Management Service werden unzureichend geschĂĽtzt, mahnt der US-amerikanische Rechnungshof.

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Rund 1,9 Billionen US-Dollar Zahlungen an Sozialleistungen und Renten sowie Gehälter für Staatsbedienstete und Steuerrückzahlungen werden jährlich über die Systeme des US-amerikanischen Financial Management Service (FMS) abgewickelt. Der oberste Rechnungshof der USA, das General Accounting Office (GAO), mahnt nun erneut die Sicherheit der Daten an. Im schlimmsten Fall könnten die Gelder sogar verloren gehen, heißt es in einem Bericht über das FMS mit dem Untertitel Significant Weakness in Computer Control Continue.

Die Sicherheitskontrollen seien weiterhin uneffektiv bei der Identifizierung und Abschreckung; sensible Daten seien offen zugänglich, da kein geeigneter Passwortschutz vorhanden sei. Dazu kämen noch schlecht gewartete Systeme, bei denen beispielsweise veraltete Programme verwendet würden. Milliarden von US-Dollar seien gefährdet und könnten unterschlagen werden. Diese Missstände habe das GAO bereits vor drei Jahren angemahnt, doch sei seitdem keine wesentliche Besserung eingetreten. Nach dem letzten Bericht für das Rechnungsjahr seien nur 35 der 61 Sicherheitslöcher gestopft worden. Im aktuellen Bericht gibt das GAO 85 Empfehlungen. (anw)