Apple bessert bei drahtlosen Netzwerkprodukten nach

Apple wertet seinen Funknetz-Router auf: Unter anderem beherrscht die neue AirPort Base Station nun endlich die VerschlĂĽsselung nach WEP128.

vorlesen Druckansicht 76 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Andreas Beier

Der kalifornische Computer-Hersteller Apple hat seinen Funknetz-Router aufgewertet. Die neue AirPort Base Station kann nun endlich den Funkverkehr nach 802.11b-Norm (11 MBit pro Sekunde) mit WEP128 schützen (effektive Schlüssellänge 104 Bit). Bisher unterstützte das Gerät nur WEP64 mit einem 40-Bit-Schlüssel. AirPort-Steckkarten, die in Apple-Rechnern zum Einsatz kommen, bieten ab sofort ebenfalls die stärkere Verschlüsselung. Ältere Karten lassen sich mit der ebenfalls neuen AirPort-Software 2 auf neuen Stand bringen. Alte Basisstationen aktualisiert die Software jedoch nicht.

Richtig sicher ist die Apple-Station aber ebenso wenig wie andere Access Points, denn das WEP-Verfahren ist bereits geknackt. Wie man die Aufrüstung einer älteren Base Station selbst vornehmen kann, schildert c’t in der kommenden Ausgabe 24/2001, die ab Montag, dem 19. November 2001, erhältlich ist. Einen Test von Funknetz-Routern lesen Sie in der aktuellen Ausgabe c’t 23/2001.

Der neue Apple-Router besitzt jetzt zwei Ethernet-Ports: einen 10Base-T-Anschluss für den Anschluss beispielsweise eines DSL-Modems und einen 10/100Base-T-Port für die Verbindung ins lokale Netzwerk. Das integrierte 56k-Modem gab es schon im Vorgängermodell. Maximal 50 Benutzer, egal ob am Mac oder am PC, bringt der Router gleichzeitig ins Netz. Zudem unterstützt die AirPort Base Station nun auch AOL als Internet-Provider.

In den USA kostet die Basisstation wie bisher 299 US-Dollar, die AirPort-Karte 99 US-Dollar. Deutsche Preise stehen noch nicht fest. FĂĽr die Base Station verlangte Apple in Deutschland bisher 792 Mark, die Karte ging fĂĽr 270 Mark ĂĽber den Tisch. (adb)