20. Bundeswettbewerb Informatik gestartet
Die Gesellschaft für Informatik hat heute den 20. Bundeswettbewerb Informatik gestartet: Neben Preisen winken auch Qualifikationen für die Informatikolympiade 2002 in den USA.
Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat heute den 20. Bundeswettbewerb Informatik (BWINF) gestartet. Schwerpunkt der Aufgaben ist diesmal das Lösen von Problemen der Bioinformatik, Robotik und Sprachanalyse. Laut GI reichen dafür Kenntnisse einer Programmiersprache und Informatik-Grundlagen vollkommen aus. Das Aufgabenblatt steht auf der Website zum Download bereit.
Im Unterschied zu den vergangenen Wettbewerben winken diesmal bereits in der ersten Wettbewerbsrunde Sachpreise. Der Linux-Distributor SuSE hat 60 Software-Pakete für Sieger der ersten Runde und für engagierte Personen gestiftet, die Neulinge für den Wettbewerb begeistern konnten. Apple stiftet einen iMac und IBM die Spracherkennungssoftware ViaVoice. Es bleibt den Teilnehmern überlassen, ob sie die Aufgaben alleine oder in Gruppen angehen.
Jüngere Teilnehmer in der Finalrunde haben nach Angaben des Organisators die Chance, sich für das deutsche Team bei der Informatikolympiade zu qualifizieren. Diese wird 2003 in den USA ausgetragen. Am Wettbewerb teilnehmen können Jugendliche unter 22 Jahren, die weder berufstätig sind, noch eine Ausbildung abgeschlossen oder bis zum Wintersemester 2001/2002 ein Studium angefangen haben.
Der Bundeswettbewerb Informatik wurde von der Gesellschaft für Informatik im Jahr 1980 gegründet. Primäres Ziel ist es, das Interesse bei jungen Leuten an der Informatik zu wecken, schreibt die GI. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Gruppe Informations- und Kommunikationstechnik der Fraunhofer Gesellschaft mitgetragen. (daa)