Knapp 25 Millionen Deutsche sind "drin"
Knapp 25 Millionen Deutsche nutzen inzwischen das Internet. Das sind 38,8 Prozent der BundesbĂĽrger im Alter ab 14 Jahren.
Knapp 25 Millionen Deutsche nutzen inzwischen das Internet. Das sind 38,8 Prozent der Bundesbürger im Alter ab 14 Jahren, berichtet die in Frankfurt erscheinende Fachzeitschrift Media Perspektiven (Ausgabe 8/2001). Im Vergleich zum Vorjahr nutzen damit 36 Prozent mehr Menschen das Internet. Die Online-Studie 2000 hatte ergeben, dass 18,25 Millionen oder 28,6 Prozent der Bundesbürger zu den Internet-Nutzern gehörten.
Nach den Befunden der Studie, die in Zusammenarbeit von ARD und ZDF in Auftrag gegeben worden ist, erreicht das Internet zunehmend auch Bevölkerungskreise, die früher eher "internetfern" waren. Die absolut größten Zuwächse kommen aber weiter aus der Stammklientel, das vor allem aus jungen und formal hoch gebildeten Männern besteht.
Deutliche Verschiebungen stellt die Studie für den Ort des Online-Anschlusses: Wurde 1997 noch überwiegend am Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf das Internet zugegriffen, so dominiert heute die Nutzung zu Hause. 78 Prozent der User haben der Zeitschrift zufolge inzwischen einen Onlinezugang in ihrer häuslichen Umgebung.
Die stärkere Verbreitung der privaten Onlineanschlüsse habe auch dazu geführt, dass die heutigen Nutzer einen anderen Umgang mit den Webangeboten pflegen, so die Zeitschrift. Probierten früher die Internetanwender noch mehrheitlich alle technischen Möglichkeiten des Netzes aus, so sei heute die Nutzung zweckgebundener. An erster Stelle stehe die E-Mail-Kommunikation (80 Prozent), gefolgt von der zielgerichteten Suche nach interessanten Informationen (59 Prozent). Unterhaltungsangebote im Netz rangieren im unteren Mittelfeld: Sie werden nur von einem Fünftel der Befragten genutzt (20 Prozent). (gms)/ (cp)