Schlechte Zeiten für Telefonkartensammler

Der mit Telefonkarten in Europa erzielte Umsatz von 1,69 Milliarden US-Dollar im Jahre 2000 soll sich nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan bis 2007 auf 750 Millionen verringern.

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Von
  • Lars Bremer

Der europäische Markt für Telefonkarten wird auch in den nächsten Jahren Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, schreibt das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan in der Studie "The European Prepaid Disposable Calling Card Market", die für 3000 Euro bei dem Unternehmen zu beziehen ist.

Betrug im Jahr 2000 der Umsatz noch 1,69 Milliarden US-Dollar, woran Deutschland mit 26,5 Prozent den europaweit größten Anteil hat, soll er bis 2007 auf 750 Millionen schrumpfen. Gründe seien vor allem der Mobilfunk-Boom, die rückläufigen Investitionen im Festnetzbereich sowie neue, innovative Technologien wie SmartCards und Prepaid-Karten. Ab 2007 jedoch solle der Markt auf diesem Niveau bleiben; die zentrale Aufgabe bestünde nun darin, "den Rückgang zu managen". Das zunehmende Bewußtsein um die hohen Mobilfunktarife sowie intelligente Kombinationslösungen würden langfristig zu einer Stabilisierung führen, verhaltener Optimismus sei daher angebracht, resümiert die Studie. (lab)