Kreditkartenbetrug in Belgien: ein Kinderspiel

Ein 15-jähriger Belgier hat einen Banken-Code für Kreditkarten geknackt und mehr als 100 Computerspiele bestellt.

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  • dpa

Ein 15-jähriger Belgier hat einen Banken-Code für Kreditkarten geknackt und mehr als 100 Computerspiele für die Playstation-2-Konsole bestellt. Mit den Nummern der fremden Visa-Karten habe der Junge auch hochwertiges Computer-Zubehör per Internet bezahlt, berichtete die belgische Zeitung La Dernière Heure am Samstag.

Seit dem Sommer hatte die Bank Card Company täglich verdächtige Bestellungen registriert. Über die Lieferadressen – mal eine Bäckerei, mal ein Cafe – sei die Polizei dem jungen Betrüger schließlich auf die Schliche gekommen. Der 15-Jährige hatte dem Bericht zufolge nie eine echte Kreditkarte in der Hand – die nötigen Daten hatte der Computer-Pirat im Internet ausfindig gemacht.

Die Polizisten seien perplex gewesen, als der Junge ihnen mit wenigen Schritten den Zugang zu den Daten der Bankgesellschaft öffnete. Den Strafverfolgern musste der Junge versprechen, sein Treiben einzustellen – eine Gefängnisstrafe komme für den Minderjährigen nicht in Frage, schrieb die Zeitung. (dpa) (hos)