Microsoft: Sammelklage wegen Diskriminierung abgelehnt

Bundesrichterin Marsha J. Pechman sieht bei dem Softwarekonzern keine systematische Diskriminierung von Schwarzen und Frauen.

vorlesen Druckansicht 147 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Bundesrichterin Marsha J. Pechman hat jetzt in Seattle den Antrag auf eine Sammelklage gegen Microsoft wegen Diskriminierung abgelehnt. Die statistischen Daten widerlegten Behauptungen, der Softwareriese wĂĽrde systematisch eine Gruppe bestimmter Mitarbeiter benachteiligen. Damit werden an dem Bezirksgericht in dieser Angelegenheit nur noch Einzelklagen zugelassen.

Microsoft war von derzeitigen und ehemaligen Angestellten vorgeworfen worden, Afro-Amerikaner und Frauen schlechter zu bezahlen, sie bei Beförderungen eher zu übergehen und schlechter zu beurteilen als weiße und männliche Mitarbeiter. In den USA laufen zurzeit noch weitere Klagen gegen den Softwarekonzern wegen angeblicher Diskriminierung. (anw)