Video-Spezialist AIST in Finanznöten
Die 1995 gegründete AIST MediaLab AG hat aufgrund akuter Liquiditätsprobleme die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.
Die 1995 gegründete AIST MediaLab AG aus Ampfing bei München, Spezialist für Video-, Bildbearbeitungs- und 3D-Software, hat bereits am 5. Februar 2002 aufgrund akuter Liquiditätsprobleme die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Wie das Unternehmen mitteilte, wolle man auf diese Weise die vorübergehenden Probleme überbrücken. Seit dem 6. 2. 2002 sei die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.
Nach Angaben von Birgit Markert, der PR-Managerin von AIST, hat der vorläufige Insolvenzverwalter festgestellt, dass das Unternehmen nach ersten Erkenntnissen nicht überschuldet sei. Daher werde der Geschäftsbetrieb fortgeführt; das vollständige Sortiment des Hauses sowie die fachliche Beratung würde in bislang gewohnter Weise fortgeführt. Von den rund 70 Mitarbeitern sei bislang niemandem gekündigt worden. (uh)