Laser-Premiere bei Zeiss Jena
Mit dem "Laser Alldome" lassen sich Planeten und kosmische Nebel auf die Kuppel eines Planetariums projizieren.
Mehrere tausend Menschen erlebten am Samstag nach Unternehmensangaben eine technische Weltpremiere in der Carl Zeiss Jena GmbH. In der Planetariumskuppel wurde laut Zeiss erstmals eine neue Laser-Technik öffentlich gezeigt, mit der farbige Video- und Computerbilder auf eine halbrunde Fläche projiziert werden können. Mit dem "Laser Alldome" ließen sich Planeten, kosmische Nebel oder Weltraumflüge simulieren, sagte Firmensprecher Lothar Janiak.
Die Premiere gehörte zum Programm eines "Tags der offenen Tür", mit der die Thüringer Tochter des Optik- und Elektronikkonzerns Carl Zeiss Oberkochen ihr zehnjähriges Bestehen beging. Rund 19.000 Besucher nutzten nach Angaben von Janiak die Chance, sich über die Geschäftsbereiche zu informieren und hinter die Kulissen zu schauen. Die knapp 1700 Mitarbeiter bauen Mikroskope, Geräte für Augenärzte, Planetarien und optische Systeme für die Halbleiterindustrie. Die neue Planetariumstechnik basiert auf einer Entwicklung der Schneider Laser Technologie AG in Gera. (dpa)/ (cp)