Aus Angst vor Datenklau lieber ohne Internet (Update)

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 43 Prozent der Bundesbürger das Internet aus Angst um ihre persönlichen Daten meiden.

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Von
  • Christian Kruggel

Aus Angst vor dem Missbrauch ihrer Daten verzichten 43 Prozent der Bundesbürger auf eine Internet-Nutzung. Und nur 25 Prozent der PC-Nutzer fühlen sich richtig darüber informiert, wie sie ihre eigenen Daten beim Surfen im Netz schützen können. Das geht aus einer Studie des sogenannten "Freizeit-Forschungsinstituts" der British American Tobacco hervor, die heute in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Rahmen der Untersuchung hatten 2000 Bürger ab 14 Jahren den Interviewern Auskunft gegeben. "Nicht Netzanschluss und Computerkompetenz entscheiden darüber, ob sich sie Internetrevolution auf breiter Ebene durchsetzt, sondern die Angst der PC-Nutzer vorm Datenklau", kommentierte Institutsleiter Horst W. Opaschowski die Ergebnisse.

Zu gering ist nach Ansicht der Autoren der Studie auch die Zahl der Bundesbürger, die regelmäßig im Web surfen. In diese Kategorie fällt nur jeder neunte Deutsche (11 Prozent der Gesamtbevölkerung über 14 Jahren). Die Mehrheit der Bundesbürger schaltet den heimischen Rechner erst gar nicht ein. Nur ein Viertel der Befragten gab an, den privaten PC "wenigstens einmal in der Woche" zu nutzen. (chk)