Bedarf an neuen PCs sinkt auf Vier-Jahres-Tief
Laut einer Studie ist der Bedarf an neuen PCs in Privathaushalten der USA so niedrig, wie zuletzt im Sommer 1997.
Der Bedarf an neuen PCs hat in den USA den tiefsten Stand seit vier Jahren erreicht. Dies geht aus einem Bericht des Wall Street Journal hervor, der eine Studie der Marktforscher von Odyssey zitiert. Laut dieser Umfrage gaben von 2500 befragten US-Haushalten nur 7 Prozent an, in den nächsten sechs Monaten einen PC kaufen zu wollen. Besonders Haushalte, die bereits einen Computer besitzen, zeigen sich kaufunwillig: Der Studie nach ist der Anteil derer, die ihr altes Gerät ausmustern wollen, von 13 Prozent im Juli 2000 auf 8 Prozent im Juli dieses Jahres gesunken, den niedrigsten Stand seit Juli 1997.
Der Trend wird auch von der International Data Corp. (IDC) bestätigt. Das Marktforschungsunternehmen hat mittlerweile seine Prognosen für das gesamte Jahr 2001 zurückgeschraubt: Rund 4,11 Millionen PCs sollen demnach in diesem Jahr in den USA verkauft werden. Das sind 9,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Markt für Heim-PCs soll nach Meinung der Marktbeobachter sogar 25 Prozent einbüßen und sich auf 14,1 Millionen Geräte reduzieren. (kav)