Mehr Profit: Minolta-Kameras kommen kĂĽnftig aus Shanghai

Minolta will seine Produktion analoger und digitaler Fotokameras innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Shanghai verlagern.

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Von
  • Dr. Klaus Peeck

Minolta will seine Produktion analoger und digitaler Fotokameras innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Shanghai verlagern, vermeldete der Elektronik-Konzern. Neben einer Kapazitätserweiterung durch ein Jointventure mit den Chinesen erhofft sich der japanische Optikspezialist von der Verlagerung eine Gewinnsteigerung auf 366 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2004, während für 2002 noch ein Verlust in Höhe von 36 Millionen US-Dollar erwartet wird. Der Anteil der defizitären Kamera-Sparte am Gesamtumsatz des Konzerns liegt bei rund 15 Prozent.

Derzeit produziert Minolta 100.000 Kameras pro Jahr in Japan und 600.000 Geräte in Malaysia. In Shanghai sollen es künftig doppelt so viele sein. Die 400 von der Verlagerung in Japan betroffenen Arbeiter sollen nicht entlassen, sondern in andere Konzernbereiche eingegliedert werden. Einem Großteil der Mitarbeiter in Malaysia hingegen droht die Entlassung, da dort nur noch eine geringe Zahl an Kamerakomponenten produziert, die Montage aber komplett eingestellt werden soll. (klp)