Hessens beste Schul-Homepages

15 Schulen hat die Hessische Kultusministerin am Freitag fĂĽr deren Internetseiten ausgezeichnet.

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15 Schulen hat die Hessische Kultusministerin Karin Wolff am heutigen Freitag fĂĽr deren Internetseiten ausgezeichnet. Sie sind die Sieger im Online-Wettbewerb Hessens beste Schul-Homepages, den das Kultusministerium zum ersten Mal veranstaltet hat. Eine Jury bewertete neben Umfang, Aufbau und Design auch die Ăśbersichtlichkeit von 160 angemeldeten Internetseiten. "Vielfach haben es Laien geschafft, professionelle Internetauftritte herzustellen", urteilte Hessens Kultusministerin bei der Preisverleihung am Freitag in Frankfurt.

Als Belohnung erhielten die Siegerschulen Geldbeträge und Lernprogramme für den Computer. Bewertungskriterien waren unter anderem Logik und Erinnerungswert der Internet-Adresse, Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit der Navigation, Ausführlichkeit und Aktualität der Informationen, Suchfunktionen und Interaktivität. Manche Schulen hatten zum Beispiel Klausurentermine, Musikdateien des Schulorchesters oder die E-mail-Adressen ihrer Lehrer auf ihre Internetseite gestellt.

Ziel des Wettbewerbs war es laut Kultusministerium, die Eigendarstellung der Schulen zu fördern und ihnen Anreize für anspruchsvolle Internetauftritte zu geben. Die Siegerschulen sind im Bereich Grundschule die Gießener Käthe-Kollwitz-Schule, die Offene Schule Babenhausen im Bereich Mittelstufe, das Gymnasium Philippinum in Marburg, die Berufsschule Georg-Kerschensteiner-Schule in Obertshausen, die Max-Kirmsse-Schule in Idstein im Bereich Sonderschulen und die Privatschule Marianum in Fulda.

Sonderpreise gab unter anderem es fĂĽr die beste SchĂĽlerseite mit animierten Grafiken, fĂĽr das beste Screen Design, die originellste Darstellung von SchĂĽler-Diensten, die ausfĂĽhrlichste Lehrer-Seite und die ausfĂĽhrlichste Linksammlung.

Viele der preisgekrönten Seiten wurden von Lehrern und Schülern gemeinsam erstellt. "In technischen Fragen sind die Schüler oft besser als ihre Lehrer, aber das sollten diese nicht als Majestätsbeleidigung ansehen", sagte Ministerin Wolff. Gelegentlich führt das zu interessanten Ergebnissen, wie beispielsweise beim Gymnasiums aus Marburg: Dessen Internetseite wurde von einem Schüler gesponsert, "der schon seit der zehnten Klasse eine eigene Internetfirma hat", berichtete der begleitende Lehrer. (anw)