"Verdien-durch-Surfen"-Firma INetCash pleite

Mit INetCash hat ein weiteres Startup-Unternehmen, das Geld fĂĽrs Websurfen zahlen wollte, den Betrieb eingestellt.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Erneut ist ein Start-up-Unternehmen, das Webnutzern Geld fürs werbebegleitete Surfen im Internet zahlen wollte, gescheitert: INetCash teilt auf der Firmenwebsite nun mit, dass man den Geschäftsbetrieb mit Wirkung zum 15.02.2002 eingestellt und den Mitgliedern gekündigt hat.

Es sei den Betreibern nicht gelungen, nach dem Wegbrechen des Vermarkters "mySponsor" Ersatz zu finden, heißt es. Zudem seien zahlreiche Außenstände aufgelaufen, die nicht beglichen wurden. Noch ausstehende Mitglieder-Auszahlungen will das Unternehmen aber in den folgenden Tagen vornehmen. Zudem sei noch nicht jede Hoffnung auf eine Weiterführung des Dienstes erloschen – man führe zurzeit noch Verhandlungen über einen Verkauf des Unternehmens.

Gewissermaßen als Trost weist INetCash seine Mitglieder darauf hin, dass das Konzept, mit dem Surfen Geld zu verdienen, noch nicht tot sei – andere Anbieter seien noch aktiv.

Vor fast genau einem Jahr scheiterte der seinerzeit mit einem Schneeballsystem aufgetretene Anbieter AllAdvantage, der ebenfalls stundenweise VergĂĽtungen fĂĽr das Surfen mit Werbebannereinblendungen gezahlt hatte. (pmz)