Gute Aussichten fĂĽr US-amerikanische Chiphersteller

Im laufenden Quartal werden die US-amerikanischen Chiphersteller die Erwartungen der Analysten erfĂĽllen oder sogar ĂĽberbieten.

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Wenn die Analysten Recht behalten, geht es mit der IT-Industrie langsam aufwärts. Die US-amerikanischen Chiphersteller werden ihre Umsatzerwartungen für das vierte Quartal 2001 erfüllen oder sogar überbieten. Douglas Lee, Analyst bei der Banc of America Securities, sieht laut dem Wall Street Journal eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der Chiphersteller und erste Anzeichen für stetiges Wachstum. Die Ziele der Unternehmen waren nach der Flaute des vorigen Jahres allerdings nicht sehr hoch gesteckt, die Wachstumskurve zeige bislang nur flach nach oben. Deshalb warnt Lee Investoren vor zu hohen Erwartungen.

Hoffnungen werden beispielsweise genährt von positiven Meldungen von Intel und AMD. Zum ersten Mal seit dem Frühjahr 2000 konnten die beiden Erzrivalen im Dezember 2001 ihre Umsatzziele heraufschrauben, da die Nachfrage nach Mikroprozessoren anzog. Douglas Lee glaubt, dass Intel selbst die höhere Umsatzprognose von 6,7 bis 6,9 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal 2001 geringfügig übertreffen kann.

Für AMD sehe die Ausgangsposition noch besser aus, glaubt Analyst Dan Scovel von Needham & Co., da der Intel-Rivale mehr Produkte mit durchschnittlich höheren Preisen, bezogen auf das gesamte Produktspektrum, verkauft habe. Scovel schätzt für AMD zwar einen Verlust von 15 US-Cents pro Aktie, aber einen Umsatz von 880 Millionen US-Dollar und somit eine Steigerung um rund 125 Millionen US-Dollar. Intel legt seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2001 am 15. Januar vor, AMD folgt einen Tag später. (anw)