SatellitengestĂĽtzte Zoologie
Mit Hilfe von GPS-Empfängern haben Wissenschaftler das Flugverhalten brütender Albatrosse untersucht.
Mit Hilfe von GPS-Empfängern haben Wissenschaftler das Flugverhalten brütender Albatrosse untersucht. Das Team aus Frankreich und der Schweiz stattete die Vögel mit 105 Gramm schweren GPS-Empfängern aus, die die Position einmal pro Sekunde mit einer Genauigkeit von rund vier Metern maßen. Nachdem die Empfänger rund 100.000 Werte aufgenommen hatten, sammelten die Forscher sie wieder ein. Die Auswertung der Daten ist in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science nachzulesen: Auf der Suche nach Nahrung erreichen die Vögel demnach beispielsweise im Flug Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometer pro Stunde. Sie lassen sich jedoch -- im Schnitt nach 1,8 Stunden -- während ihrer Jagdausflüge immer wieder auf dem Wasser treiben -- wahrscheinlich um Strudel zu finden, in denen die Wahrscheinlichkeit Beute zu finden höher ist. (wst)