Tripod mit Anlaufschwierigkeiten
Nach seinem Relaunch am vergangenen Freitag kämpft der Webspace-Anbieter Tripod mit technischen Pannen.
Der Webspace-Anbieter Tripod hat nach dem Neustart seines Services offensichtlich Startschwierigkeiten. Nachdem das Lycos-Tochterunternehmen am vergangenen Freitag nach einer Umstrukturierung wieder online gegangen war, ging erst mal nicht mehr viel. Auch heute noch hakte es beispielsweise bei der AusfĂĽhrung von PHP-Skripten, der SQL-Datenbankanbindung und der Bereitstellung von Statistiken erheblich, wie im User-Forum des Anbieters nachzulesen ist.
"Wir hatten eine enorme Last auf den Servern, die wir erst langsam in den Griff bekommen", erklärte Produktmanager Markus Käkenmeister gegenüber heise online freimütig. Viele "Skriptkids" hätten ausgetestet, wie weit sie bei der Ausführung von Programmen auf den Servern gehen können. "Da werden die Rechte gerade neu verteilt", sagte Käkenmeister. Auch die Datenbankserver hätten unter dem Ansturm gelitten und mussten zeitweise heruntergefahren werden. "Wir gehen davon aus, dass unser Produkt ab Dienstag mit allen Features einwandfrei läuft."
Tripod bietet seinen Nutzern 100 MByte Webspace und eine Menge Features kostenfrei an. Die Nutzdatenbanken hält der Dienst zwar in Gütersloh, das Webhosting-Rechenzentrum selbst steht aber in Paris. Ab dem nächsten Monat will die Bertelsmann-Tochter Lycos Deutschland zusammen mit Tripod auch kostenpflichtiges Webhosting unter dem Namen "Lycos WebCenter" anbieten. (hob)