280 Millionen für optische Technologien

Mit 280 Millionen Euro will das Bundesforschungsministerium die Entwicklung und Anwendung neuer optischer Technologien fördern.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Mit 280 Millionen Euro will das Bundesforschungsministerium (BMBF) in den nächsten fünf Jahren die Entwicklung und Anwendung neuer optischer Technologien fördern. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen, stellte das neue Förderprogramm "Optische Technologien -- Made in Germany" in Berlin vor.

Das Förderprogramm soll die Lösung "wichtiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fragestellungen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Mobilität und Produktion" vorantreiben. Es umfasst sowohl die Grundlagenforschung -- beispielsweise im Bereich des Quantum Optical Engineering, der Subwellenlängenverfahren und der Femto-Chemie --, als auch angewandte Forschung für optische Datenkommunikation, -speicherung oder Produktionsverfahren für die Mikroelektronik.

Catenhusen zeigte sich überzeugt, dass Deutschland -- auch aufgrund der Förderung -- international bei den optischen Technologien einen Spitzenplatz behaupten werde. "Deutschland liegt bereits jetzt aufgrund seiner starken Position in der Lasertechnik auf einem aussichtsreichen Platz im globalen Rennen um die optischen Technologien. Schon 1999 wurde das weltweite Marktpotenzial auf 82 Milliarden US-Dollar beziffert. Das jährliche Wachstum wird in einer Größenordnung von bis zu 20 Prozent erwartet", erklärte der Staatssekretär. (wst)