GE CompuNets Zahlen schimmern nicht mehr rot

Nach einem Minus in Höhe von 31 Millionen Euro im Vorjahr konnte das Unternehmen 2001 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 28 Millionen Euro einstreichen.

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Ein rigider Sparkurs führte CompuNet im vergangenen Jahr wieder in die Gewinnzone zurück. Nach einem Minus in Höhe von 31 Millionen Euro im Vorjahr konnte das IT-Systemhaus 2001 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 28 Millionen Euro einstreichen, berichtete die General-Electric-Tochter am heutigen Dienstag.

"Wir haben in 2001 bewiesen, dass GE CompuNet in jedem wirtschaftlichen Szenario erfolgreich tätig sein kann", erklärt Vorstandssprecher Dr. Johannes Meier. Die Kosten seien um 20 Prozent gesenkt worden. Zudem habe sich das Unternehmen auf profitable Bereiche konzentriert. Der Gesamtumsatz sei dadurch um 14 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesunken, berichtete das Computer-Handelshaus weiter.

Allerdings waren auch viele Opfer nötig, um die Geschäftszahlen nicht mehr rot schimmern zu lassen. So wurden einige hundert Mitarbeiter entlassen; mittlerweile sei die Zahl der Mitarbeiter aber wieder um 207 auf 3692 gestiegen. Die Restrukturierung sei erfolgreich abgeschlossen worden.

Im laufenden Jahr will CompuNet den Gewinn zweistellig steigern. Wichtige Faktoren dafür sieht das Unternehmen in der Finanzkraft des Konzerns General Electric (GE). Am Rockzipfel der Mutter, die CompuNet 1996 gekauft hatte, fühlt sich Meier sicher: Schließlich gehöre GE mit 313.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von jährlich 129,9 Milliarden US-Dollar zu den "Top-Fortune-Unternehmen". (anw)