Treffer ins Nichts
Eine Statistik zeigt, wie viele tote Links bekannte Suchmaschinen unter den ersten zehn Treffern ausgeben.
Wer mit Volltextsuchmaschinen im Internet sucht, muss damit leben, dass hin und wieder einer der Treffer nicht erreichbar ist -- der Betreiber hat die Seite seit der Indizierung vom Netz genommen. Wie viele tote Links sich unter den ersten zehn Treffern bekannter Suchmaschinen befinden, zeigt Klaus Schallhorn in einer Fehlerstatistik.
Derzufolge gibt Google zirka zehn Prozent Fehler aus. Bei anderen großen Suchdiensten wie Hotbot.de liegt die Fehlerquote bei bis zu 25 Prozent. Beste Suchmaschinen nach dieser Statistik ist die Schweizer search.ch, die sich allerdings auf Websites aus der Alpenrepublik beschränkt.
Schallhorn, Spezialist für Suchmaschinen-Marketing, hetzt seine Spider-Programme mehr als 1.000-mal pro Woche auf eine Auswahl von Suchdiensten, um typische Worthäufigkeiten und andere Faktoren für die ersten Treffer zu ermitteln. Die ersten zehn Ergebnisse pro Suchanfrage, alles in allem also über 10.000 Seiten, werden sofort im Anschluss abgerufen und analysiert. Dabei werten Schallhorns Programme es auch als Fehler, wenn ein Web-Server den HTTP-Status 301 oder 302 meldet, also einen Redirect auf eine neue Adresse. (jo)