Deutschlands PC-Markt brach 2001 ein

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 6.362.191 Computer verkauft, 11,8 Prozent weniger als im Jahr 2000.

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In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 6.362.191 Computer verkauft, 11,8 Prozent weniger als im Jahr 2000. Der Rückgang im Segment Desktop-PCs betrug sogar 16 Prozent, ergeben die aktuellen Marktforschungen von IDC. Aber nicht überall war die Tendenz rückläufig: Der Notebook-Markt wuchs um 2,2 Prozent, der Markt der Intel-basierten Server um 3 Prozent.

Für das Wachstum im Notebook-Bereich waren die privaten Verbraucher verantwortlich, deren Nachfrage im vergangenen Jahr um 60 Prozent stieg, während die Unternehmen 11 Prozent weniger Notebooks kauften. Insgesamt sei der PC-Markt in Deutschland von der Zuversicht der Konsumenten und von der Vorsicht der Unternehmen geprägt, heißt es bei IDC.

Fujitsu Siemens konnte sich trotz eines Nachfragerückgangs von 21,6 Prozent mit einem Anteil von 21,6 Prozent hier zu Lande als Marktführer behaupten. Unter den sechs größten Computerverkäufern hatte der Tabellenzweite Compaq mit dem größten Nachfrageschwund von 27,2 Prozent zu kämpfen. Gewinner 2001 sind Dell mit einem Verkaufszuwachs von 31,1 Prozent und Hewlett-Packard mit plus 23,5 Prozent.

2000 2001
Fujitsu Siemens 24.3% 21.6%
Compaq 11.3% 9.3%
HP 5.3% 7.4%
Dell 4.4% 6.6%
Vobis 6.8% 5.9%
andere 47.8% 49.2%

Marktanteile der Computerhändler in Deutschland: (anw)