Startschuss fĂĽr Hamburger Medienhochschule
Vertreter des Hamburger Senats und der Medienwirtschaft unterzeichneten am Mittwoch in der Hansestadt eine Absichtserklärung zur Gründung der Hamburg Media School.
Der Startschuss für die Hamburger Medienhochschule ist gefallen. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust, Senatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie Repräsentanten der Hamburger Medienwirtschaft unterzeichneten am Mittwoch in der Hansestadt eine Absichtserklärung zur Gründung der Hamburg Media School. An der Hochschule für Film, Fernsehen und Neue Medien können Graduierte vom Sommer 2003 an in praxisnaher Ausbildung binnen zwei Jahren einen Master-Abschluss erlangen. Der erste Jahrgang soll 50 bis 80 Studierende umfassen.
Die Media School wird aus öffentlichen und privaten Mitteln sowie Studiengebühren finanziert. Für das Gründungsjahr 2002 seien eine Million Euro im Haushalt der Behörde für Wissenschaft und Forschung eingestellt, hieß es. Danach soll je nach Ausbaustufe ein Etat von bis zu 4,5 Millionen Euro jährlich verfügbar sein. Eine Gründungsgesellschaft wird den Betrieb der Hochschule vorbereiten. So soll beispielsweise der von Filmregisseur Hark Bohm an der Universität Hamburg betriebene Aufbaustudiengang Film in das neue Institut integriert werden.
"Mit dieser einmaligen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik werden wir ein hochwertiges Ausbildungsangebot kreieren, das Hamburg zu einem Studien- und Arbeitsort für die besten Film- und Fernsehmacher in Europa machen wird", sagte Bürgermeister Ole von Beust (CDU). Wissenschaftssenator Jörg Dräger (parteilos) verwies darauf, dass sich für die Hamburger Hochschulen jetzt die Chance böte, sich mit ihrem Potenzial an diesem Projekt in geeigneter Weise zu beteiligen. Kultursenatorin Dana Horáková erwartet "inhaltlich-kreative" Impulse. (dpa) / (anm)