Premiere einigt sich mit Universal

Dem angeschlagenen Bezahlsender Premiere werden die Hollywood-Filme doch nicht ausgehen –- wie wegen der Pleite der Muttergesellschaft Kirch Media zunächst befürchtet.

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Von
  • Torge Löding

Dem angeschlagenen Bezahlsender Premiere werden die Hollywood-Filme erst einmal nicht ausgehen -- wie wegen der Pleite der Muttergesellschaft Kirch Media zunächst befürchtet. Premiere hat mit der Filmtochter des französisch-amerikanischen Medienkonzerns Vivendi Universal einen langfristigen Vertrag abgeschlossen. Das Filmpaket beinhaltet Blockbuster wie "Gladiator", "Erin Brokovich" und "Die Rückkehr der Mumie" sowie TV-Produktionen des US-Studios. "Der Abschluss des Vertrages mit Universal bedeutet für Premiere den Durchbruch bei den Neuverhandlungen mit den Hollywood-Studios", sagte Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler

Zum ersten Mal kauft der Premiere-Chef somit ohne den teuren Umweg über den insolventen Gesellschafter Kirch Media Filmrechte ein. Universal ist nach Dreamworks (Steven Spielberg) und Fox (Rupert Murdoch) das dritte Hollywood-Studio, das sich mit Premiere einigt. Auch ein Vertrag mit dem Hollywood-Studio Paramount sei in greifbare Nähe gerückt. (tol)