Matsushita korrigiert sich nach unten

172 Milliarden Yen (1,47 Milliarden Euro) Verlust zwingen den IT-Riesen zu Bescheidenheit.

vorlesen Druckansicht 14 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Das Krisenjahr 2001 ist vorbei, doch einige IT-Riesen haben es immer noch schwer: Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002, das am 31. Dezember endete, hatte Matsushita Electric Industrial einen Verlust von 172 Milliarden Yen (1,47 Milliarden Euro) zu verkraften. Der Umsatz sank von 1,99 Billionen Yen (1,71 Milliarden Euro) auf 1,74 Billionen Yen (1,49 Milliarden Euro). Im kommenden Geschäftsjahr soll er aber wieder um fünf Prozent steigen, heißt es aus dem Konzern.

Jetzt hat der japanische Elektronikkonzern seine Ergebnisprognose für das Jahr erneut nach unten korrigiert. Statt einem Verlust von 265 Milliarden Yen sollen es im laufenden Geschäftsjahr gar 438 Milliarden Yen (3,8 Milliarden Euro) Miese werden, teilte der Konzern heute mit. Verantwortlich dafür sei unter anderem die Flaute auf dem Mobilfunkmarkt. Unter der werden dann wohl 13.000 Matsushita-Mitarbeiter am meisten leiden, wenn sie im laufenden Geschäftsjahr ihren Job verlieren.

Auch weiter oben in der Hierarchieleiter soll es Einsparungen geben: Manager sollen 15 Prozent weniger verdienen, Direktoren bis zu 20 Prozent und der Präsident 30 Prozent, berichtet das Wall Street Journal. Dadurch sollen die Kosten um 50 Milliarden Yen (430 Millionen Euro) eingedämmt werden. (anw)