Die flachen Emporkömmlinge: LC-Displays im Test
Der Anteil der Flachbildschirme beträgt weltweit bereits rund 25 Prozent. Die neue LCD-Generation ist preiswerter und hat sich auch technisch enorm verbessert.
Der Anteil der Flachbildschirme unter allen verkauften Monitoren beträgt weltweit bereits rund 25 Prozent. Die neue LCD-Generation ist jetzt deutlich preiswerter und hat sich auch technisch enorm verbessert, zeigt ein Test in der aktuellen Ausgabe 7/2002 von c't.
Die Anschaffungskosten für LC-Displays erreichten in den vergangenen Monaten auch für Privatanwender erschwingliche Regionen -- das lässt herkömmliche Röhrenmonitore alt aussehen. Ein 15-Zoll-Flachbildschirm ist bereits für 400 Euro zu haben; und 15-Zoll beim LC-Display entsprechen in der Praxis der Größe eines 17-Zöllers aus der Röhren-Fraktion. In puncto Bildqualität hat sich bei den Flachbildschirmen in der letzten Zeit sehr viel getan. "Die Winkelabhängigkeit war bislang ein großes Manko der LC-Displays. Bei etlichen der aktuellen Testgeräte sah das dargestellte Bild jedoch von der Seite betrachtet so gut aus wie von vorn", so ein Ergebnis des c't-Tests. Auch Farbwiedergabe und die mechanische Verarbeitung der Geräte haben sich enorm verbessert.
Die Unterschiede zwischen teuren und preiswerten LC-Displays liegen häufig im Detail. Wer ein wenig mehr für seinen Flachbildschirm ausgibt, erhält beispielsweise die passenden Anschlüsse für die Videokamera oder den DVD-Player. Einige der teureren Geräte haben neben einem analogen auch einen digitalen Signaleingang; die rein digitale Ansteuerung bringt eine deutlich bessere Bildqualität, im analogen Betrieb dagegen flimmern einige Geräte. Flachbildschirme sind für den Heimanwender eine echte Alternative zum klobigen Röhrengerät, so ein Fazit des c't-Tests: "Nur ausgesprochene Spielernaturen bevorzugen wegen des trägeren Bildaufbaus bei LC-Displays derzeit noch einen Röhrenmonitor."
Den Bericht über LCDs mit mit Test von 32 Flachbildschirmen und Tipps zur Anschaffung eines LC-Displays bringt c't in Ausgabe 7/2002 (ab dem heutigen Montag, dem 25. März, im Handel). (jk)