Windows-Quelltext für weitere Hardwarehersteller

Microsoft erlaubt rund 150 Unternehmen den Blick in den Windows-Quelltext und wirbt dabei kräftig für seine Shared Source Initiative.

vorlesen Druckansicht 167 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Herbert Schmid

Microsoft weitet seine Shared Source Initiative aus und gewährt jetzt rund 150 weiteren Unternehmen Einsicht in den Quelltext von Windows. Dazu zählen vor allem Systemintegratoren wie Compaq, die oft ganze IT-Infrastrukturen liefern, und großen Beratungsunternehmen, die beispielsweise beim Gold Certified Partner Program teilnehmen. Weitere Firmen können sich um den Zugang zum Allerheiligsten von Microsoft bewerben, wenn sie Gold Support Services Certified Partners sind; dazu kommen System-Integratoren mit mehr als 1.500 Windows-Installationen, die einen Premier-Support-Vertrag des Levels A or B mit Microsoft abgeschlossen haben. Sie könnten, erklärte Microsoft, durch das Systems Integrator Source Licensing Program (SISLP) ihren Kunden mit tiefgehenden Analysen die Sicherheit von Windows garantieren oder auftretende Probleme schneller lösen.

Microsoft nutzt die Gelegenheit, wieder einmal die Vorteile der so genannten Shared Source anzupreisen -- und wählt einen weitaus moderateren Ton als bisher gelgentlich gegenüber Open Source üblich. So erklärt SSI Product Manager Jason Matusow: "Es gibt ein starkes Softwarte-Ökosystem, das ständige Innovation unterstützt. [...] Open Source, Shared Source, Freeware, Shareware, Public Domain, kommerzielle Software usw. spielen alle eine wichtige Rolle in diesem Ökosystem. Aus unserer Perspektive bietet Shared Source eine ausgewogene Herangehensweise für alle kommerziellen Software-Firmen, Einblick in den Source-Code zu gewähren, während sie die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum behalten." (hes)