Beim Computerkauf auf Umweltverträglichkeit achten
Viele Computer haben immer noch einen unnötig hohen Stromverbrauch und enthalten zahlreiche giftige Stoffe, bemängelt die "Verbraucher Initiative".
Verbraucher sollten beim Computerkauf auf die Umweltverträglichkeit der Geräte achten. Darauf weist der Bundesverband Die Verbraucher Initiative in Berlin hin. Viele Geräte besäßen immer noch einen verschwenderischen Stromverbrauch und enthielten zudem zahlreiche Giftstoffe. So könnten Computer beim Stromverbrauch im Haushalt für zwei Drittel aller Leerlaufverluste verantwortlich sein, heißt es. Auf diese Weise würden mitunter bis zu 40 Euro jährlich verschwendet. Außerdem sei in Computermaterialien oft das giftige Flammschutzmittel PBDE enthalten, das sich in der Umwelt anreichere und sich immer häufiger auch in der Muttermilch nachweisen lasse.
Die Verbraucher Initiative rät daher, beim Computerkauf auf Umweltzeichen zu achten: Strom sparende Geräte ließen sich etwa anhand des GEEA-Zeichen der Gemeinschaft Energielabel Deutschland erkennen. Umweltverträgliche und schadstoffarme Computer seien zudem mit dem "Blauen Engel" oder dem TÜV-Eco-Kreis gekennzeichnet. "Nicht einmal Computer-Händler wissen über die Umwelteigenschaften ihrer Produkte Bescheid, geschweige denn die Kunden", bemängelt Ralf Schmidt von der Verbraucher-Organisation. Dabei sei die Umweltbilanz mancher Geräte äußerst bedenklich.
Tipps und Informationen zu diesem Thema hat die Verbraucherinitiative in einer achtseitigen BroschĂĽre zusammengefasst, die auch online bestellt werden kann. (anm)