Sun lockert OpenOffice-Lizenzbestimmungen

Nach harter Kritik aus der Open-Source-Gemeinde hat Sun die Lizenzbedingungen für das Office-Paket geändert und sichert sich nicht mehr alle Rechte für Weiterentwicklungen Dritter.

vorlesen Druckansicht 338 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von

Nach harter Kritik aus der Open-Source-Gemeinde hat Sun die Lizenzbedingungen für das Office-Paket geändert und sichert sich nicht mehr alle Rechte für Weiterentwicklungen Dritter. In den bisherigen Bestimmungen mussten Entwickler die Rechte an ihren Erweiterungen an Sun übertragen.

Der Quelltext des Office-Pakets steht jetzt unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) und der Sun Industry Standards Source License (SISSL). Das neue Joint Copyright Assignment (JCA) teilt das Urheberrecht am Quelltext nun zwischen Sun und dem jeweiligen Entwickler.

Den Sourcecode von StarOffice hatte Sun im Oktober 2000 freigegeben, damit die Open-Source-Gemeinde das Paket zusammen mit den StarOffice-Programmierern weiterentwickelt und unter dem Namen OpenOffice als Freeware herausbringt. Version 1.0 ist im Mai erschienen und dient als Grundlage für StarOffice, das Sun seit Markteinführung der Version 6.0 wieder zum Preis von knapp 90 Euro kommerziell vermarktet. ()