JavaOne: Suns Web-Services sollen Handys bedienen
Der Java-Erfinder Sun erweitert seine Plattform für Softwaredienste, SunONE, auf Handheld-Geräte und Funktelefone.
Der Java-Erfinder Sun erweitert seine Plattform für Softwaredienste, SunONE, auf Handheld-Geräte und Funktelefone. Das Framework und die Entwicklungsumgebung für verteilte Softwaredienste umfasst künftig auch J2ME, die Java-Spezifikation für Kleincomputer, Telefone und alle Embedded-Rechner. Jedes Gerät mit einer Java Virtual Machine kann so in die Plattform mit einbezogen werden, erläuterte Richard Green, Suns General Manager für Java und XML, auf dem Entwicklerkongress JavaOne.
Green sprach von einem gewaltigen Potenzial für SunONE, da bereits Millionen Java-fähiger Handys im Umlauf seien. Auch Mobilprovider wie Verizon und Vodafone sind zur Kooperation mit Sun bereit, betonte Green. Sie versprechen sich ein lukratives Geschäft mit der Vermittlung und Abrechnung von Fremddienstleistung über die Service-Plattform. Allerdings wird die erste Version der neuen Spezifikation frühestens Mitte 2003 fertig sein. Rivale Microsoft verfügt hier über einen wesentlichen Vorsprung: Der Softwarekonzern hat Telefone und Handhelds von Anfang an ausdrücklich in seine Rahmenspezifikation .NET einbezogen.
Siehe zu dem Thema auch den Artikel Java Virtual Machine -- Software fĂĽr Handys in heise mobil. (Erich Bonnert) / (jk)