Neues Smartphone aus Ă–sterreich

Das fĂĽr das dritte Quartal angekĂĽndigte Mobiltelefon von Tel.Me soll ein rechter Tausendsassa werden.

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Von
  • Uwe Vogel

Das Wiener Unternehmen Tel.Me hat für den Herbst dieses Jahres ein bemerkenswert üppig ausgestattetes Smartphone angekündigt. Neben einer integrierten Kamera soll das Multimedia-Handy mit dem Namen T919 über ein großes Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 256 x 128 Pixel verfügen, das bis zu 32.786 Farben darstellen und der Kamera auch als Sucher dienen soll. Mit Hilfe einer Handschriftenerkennungsfunktion können Notizen direkt über den Bildschirm eingegeben werden; Termin- und Tagesplaner sowie eine komfortable E-Mailfunktion, die Attachments in den Formaten doc, txt, jpg, bmp und gif darstellt, sind ebenfalls eingebaut. Der Telefonbuchspeicher verwaltet bis zu 1000 Einträge. Alle Daten kann der User mit Outlook auf dem PC via USB oder Infrarot synchronisieren. Bluetooth wird das Gerät dagegen nicht an Bord haben.

Eine Fotoalbenfunktion ermöglicht dem Besitzer des EMS-Handys das Verknüpfen eines Bildes mit einer Telefonnummer, wodurch bei Anruf das entsprechende Foto des Gesprächsteilnehmers auf dem Display erscheint. Das Gerät soll bereits einen neuen Browser für WAP 2.0 beherbergen, der auch in xHTML formatierte Internet-Inhalte auf dem Display des Handys darstellt. Zudem soll das T919 mit einer Freisprechfunktion ausgestattet sein.

Mit dem Daten-Telefon der GPRS-Klasse 10 versprechen die Österreicher eine maximale Übertragungsrate von bis zu 85,6 kBit/s. In der Praxis wird sich das Alpen-Handy wohl eher bei maximalen 53,6 kBit/s beim Datenempfang und 26,8 kBit/s zufrieden geben, da die Netzbetreiber auch bis Herbst keine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit via GPRS unterstützen werden. Das T919 soll ab Oktober für 529 Euro erhältlich sein. (uvo)