Turbolinux hat sich zum Teil verkauft

Die Sparte für die Linux-Distribution wird Teil des japanischen Software-Hauses Software Research Associates; Turbolinux konzentriert sich auf proprietäre Linux-Server-Software.

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Der Linux-Distributor Turbolinux hat sein Kerngeschäft verkauft. Die Linux-Sparte ist künftig Teil des japanischen Software-Unternehmens Software Research Associates (SRA). Turbolinux Japan soll nun für das weltweite Linuxgeschäft verantwortlich sein und den Namen Turbolinux Incorporated übernehmen. Der Rest des ehemaligen Turbolinux-Unternehmens kümmert sich im wesentlichen nur noch um PowerCockpit, einer im Gegensatz zu Linux proprietären Server-Software, die auf Linux aufsetzt. Der Name für die verbliebene Firma soll in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Über die finanziellen Hintergründe des Geschäfts bewahrten die Unternehmen bislang Stillschweigen.

Ly-Huong Pham, CEO von Turbolinux, meint, unter der Ägide von SRA könne das Geschäft mit dem Open-Source-Betriebssystem vor allem in Korea und China besser vorangetrieben werden. So solle Turbolinux in Asien weiterhin Marktführer unter den Linux-Distributoren bleiben. SRA-Chef Ryugo Marumori glaubt, in seinem 35 Jahre alten Unternehmen könne Turbolinux sein Linux-Geschäft ausbauen und seine Mitgliedschaft in der Allianz United Linux zu Geld machen. (anw)