Verband für Usability-Spezialisten gegründet

Die deutschen Usability-Spezialisten bekommen einen eigenen Verband. In München trafen sich 17 "Benutzungsfreundlichkeits-Profis" zur Gründungsversammlung.

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  • Petra Vogt

Die deutschen Usability-Spezialisten bekommen einen eigenen Verband. In München trafen sich 17 "Benutzungsfreundlichkeits-Profis" zur Gründungsversammlung. Das Ziel des Berufsverbandes ist es, diejenigen, die im Bereich Usability arbeiten, also alles von Software über Geräte bis zu Abläufen auf Benutzungsfreundlichkeit hin abklopfen, zu unterstützen. Regionale Treffen und überregionale Workshops sollen Praktikern den Erfahrungsaustausch ermöglichen. Formal ist der neue Verband ein deutscher Ableger ("German Chapter") der internationalen Usability Professionals Association (UPA).

Bisher waren die deutschen Usability-Profis lediglich in Fachbereichen anderer Verbände, wie etwa der Gesellschaft für Informatik (GI) vertreten. Dies erwies sich jedoch aufgrund der unterschiedlichen Ausbildungswege, die von Informatik ueber Psychologie bis hin zu Design reichen, als problematisch. "Jetzt soll ein eigener Verband eine Einheit schaffen und interdisziplinär alle Usability-Profis erreichen", sagte die neu gewählte Präsidentin Kerstin Roese. (Petra Vogt) / (hob)