Der Trend zum Notebook hält in den USA an

Während der Umsatz im gesamten PC-Markt um 7,6 Prozent schwand, wurden in den USA im März 32 Prozent mehr Notebooks verkauft.

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Wie in Westeuropa, so kaufen auch immer mehr Verbraucher in den USA lieber einen tragbaren Rechner als einen Desktop-PC. Nach den jüngsten Zahlen der Marktforscher von NPD Techworld schrumpfte der Umsatz im gesamten PC-Markt im März um 7,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Notebooks wurden hingegen rund 32 Prozent mehr verkauft. Trotz des Rückgangs zeigt sich eine leichte Erholung auf dem gesamten Markt, denn im Februar war der Verkauf von PCs gar um 17,2 Prozent zurückgegangen.

Offenbar schmücken Notebooks nicht mehr allein Geschäftsleute und andere, die ihre Daten unterwegs verfügbar haben müssen. Auch für Familien werden die tragbaren Rechner als vollwertiger Ersatz für den Desktop-PC attraktiver -- und vor allem erschwinglicher: Im März 2001 kostete ein Notebook in den USA durchschnittlich 1604 US-Dollar, ein Jahr später nur noch 1467 US-Dollar. Allerdings glauben die Experten von NPD nicht an ein unbegrenztes Wachstum im Segment der Tragbaren und kontinuierliche Preisnachlässe. Schließlich stieg der Durchschnittspreis von Februar bis März 2002 um 17 US-Dollar.

Aktuelle Preiserhöhungen zwischen 100 und 200 US-Dollar durch teurere Komponenten wie LC-Displays, wie sie mittlerweile bei Sony verbaut werden, könnten laut NPD durch Nachlässe bei den Preisen für Prozessoren ausgeglichen werden. Intel hat beispielsweise vor kurzem seine Preise für Notebook-Celerons gesenkt. (anw)