TI-Tochter Condat tief im Minus

Der Mobilfunkzulieferer Condat liegt dem US-Riesen TI schwer im Magen.

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Von
  • Torge Löding

Der von Texas Instruments im Mai vollständig übernommene Mobilfunkzulieferer Condat erweist sich zurzeit kaum als leckerer Happs für den Konzern. Nachdem die Berliner Firma bereits zum Übernahmezeitpunkt beim Umsatz schwächelte, sank Condat beim Halbjahresergebnis nun richtig tief in die roten Zahlen.

Der Umsatz sank um fast 59 Prozent auf 5,7 Millionen Euro -- und der operative Verlust erhöhte sich von 3,9 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 18,2 Millionen Euro. Nach Steuern (EBIT) betrug der Fehlbetrag 11,7 Millionen Euro im Gegensatz zu 1,5 Millionen Euro im Vorjahresvergleich.

"Der deutliche Umsatzrückgang ist maßgeblich durch die schwierige Gesamt- und Branchenkonjunktur verursacht", heißt es in einer Mitteilung. Im Zuge der Übernahme durch Texas Instruments hätten sich zudem potenzielle Neukunden zurückgehalten. Der anhaltend schwache Absatz von Mobilfunkgeräten und Verzögerungen bei den Investitionen für den Aufbau von Mobilfunknetzen hätten sich negativ auf das Geschäft ausgewirkt. (tol)