Chipmarkt schrumpft langsamer

Die weltweiten Verkäufe von Computerchips stabilisieren sich offenbar auf niedrigem Niveau.

vorlesen Druckansicht 9 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Verkäufe von Computer-Chips sind nach einem Bericht der New York Times im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent zurückgegangen. Insgesamt beliefen sich die Erlöse auf 10 Milliarden US-Dollar -- dieselbe Summe wie im Januar. Doch die NYT gewinnt auch den negativen Zahlen noch Positives ab: Dies sei der geringste Rückgang seit Juni letzten Jahres. Noch im Januar schrumpfte der Umsatz im Vergleich zu 2000 um 40 Prozent.

Die "Semiconductor Industry Association" in San Jose erwartet im zweiten Quartal ein leichtes und in der zweiten Jahreshälfte ein sich beschleunigendes Wachstum. "Hohe Verbraucherausgaben für Mobiltelefone, DVD-Spieler und Digitalkameras haben die Chipverkäufe weiterhin gestützt", sagte der Präsident der Industrie-Vereinigung, George Scalise. Höhere Preise für RAM-Bausteine haben die Erlöse im Februar um fast 24 Prozent im Vergleich zum Vormonat steigen lassen. (uma)