Streamgate meldet Insolvenz an
Das Unternehmen konnte eine fĂĽr Januar anstehende Finanzierungsrunde "nicht umsetzen".
Die in München ansässige Firma Streamgate hat heute den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Als Grund gibt der DSL-Anbieter an, dass das Unternehmen eine für Januar anstehende Finanzierungsrunde "nicht umsetzen" konnte. Nach eigenen Angaben bemüht sich Streamgate derzeit, eine Lösung für die Kunden mit DSL- und Telefonanschluss zu finden, um eine Abschaltung der Leitungen zu verhindern.
Diese Bemühungen sind aber offensichtlich bereits gescheitert: Nach Auskunft der Deutschen Telekom konnten sich die Unternehmen nicht auf ein "tragfähiges Konzept" einigen. Aufgrund offener Rechnungen in Millionenhöhe hat die Telekom offenbar bereits damit begonnen, die Anschlüsse aller Streamgate-Kunden abzuschalten. Streamgate sei auf die drohende Abschaltung bereits vor einigen Tagen hingewiesen worden, so Frank Domagalla, Sprecher der Deutschen Telekom, gegenüber heise online. Die Kunden müssen sich nun um einen neuen Anschlussanbieter kümmern. (uma)