Leichte Gewinne und Stühlerücken bei Novell
Der angeschlagene Netzwerkspezialist Novell meldet für das erste Quartal 2002 Nettoeinnahmen in Höhe von 8,35 Millionen US-Dollar.
Der angeschlagene Netzwerkspezialist Novell meldet für das erste Quartal 2002 leichte Gewinne. Die Nettoeinnahmen werden mit 8,35 Millionen US-Dollar (9,65 Millionen Euro) oder 2 Cent pro Aktie angegeben; gegenüber dem Minus von 7,7 Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres eine deutliche Steigerung. Das Ergebnis für den Zeitraum bis 31. Januar dieses Jahres liege damit über den eigenen Erwartungen, heißt es dazu bei Novell. Durch Sparmaßnahmen, die seit dem vergangenen Herbst Wirkung gezeigt hätten, habe man die laufenden Kosten um 40 Millionen US-Dollar senken können.
Den Umsatz im ersten Quartal beziffert das Unternehmen auf 271 Millionen US-Dollar gegenüber 245 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Anteil der im März 2001 von Novell übernommenen Beratungsfirma Cambridge Technology Partners daran beträgt 58 Millionen. Nach dem Zusammenschluss der beiden Firmen hatte es in der Novell-Führungsetage viel Bewegung gegeben. Unter dem neuen CEO Jack Messman bekamen etliche Cambridge-Manager strategisch wichtige Positionen. Auch in dieser Woche wurden zwei Personalentscheidungen bekannt. Nach acht Jahren wird der bisherige Chief Operating Officer Stewart Nelson das Unternehmen verlassen. Ersetzt werden soll er durch Christopher Stone, der bereits von 1997 bis 1999 als Executive Vice President für Novell tätig war, und jetzt den neugeschaffenen Posten des "Vice-Chairman in the Office of the CEO" bekommt. (dwi)