Nach AT&S-Werksschließung neue Jobs für rund 100 Beschäftigte

Rund fünf Monate nach der Schließung der Leiterplatten-Fabrik in Augsburg ist knapp ein Drittel der früheren Belegschaft in neue Jobs vermittelt worden.

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  • dpa

Rund fünf Monate nach der Werksschließung des Leiterplatten-Herstellers AT&S in Augsburg ist knapp ein Drittel der früheren Belegschaft in neue Arbeitsverhältnisse vermittelt worden. Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt vor allem für an- und ungelernte Kräfte sei dies sehr positiv, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft IG Metall am Donnerstag in Augsburg. Die rund 360 Beschäftigten von AT&S bilden sich seit ihrer Entlassung in der eigens gegründeten Auffanggesellschaft AT&S Refugio weiter.

Neue Arbeit haben die Vermittelten nach Auskunft der IG Metall vor allem in Bereichen wie EDV, elektronische Bedienung von Maschinen, Lager und Logistik gefunden. Nach und nach sollen auch die übrigen Kräfte, davon nur 40 Prozent Facharbeiter, über Refugio vermittelt werden. Bis Mitte 2003 soll die Auffanggesellschaft aktiv sein.

AT&S mit Hauptsitz im österreichischen Leoben musste seinen Standort in Augsburg mangels Aufträgen Ende Oktober 2001 schließen. Um die Schließung für die Beschäftigten verträglich zu gestalten, wurde die Gesellschaft AT&S Refugio gegründet, die vom Staat mit 180.000 Euro gefördert wird. Außerdem finanziert sich das Projekt über Mittel aus dem Sozialplan von AT&S. (dpa) / (jk)