Preise für TK-Dienste um 2,7 Prozent gesunken
Vor allem Preisrückgänge bei Internet-Nutzung und Mobiltelefonieren verbilligen die Telekommunikation für private Haushalte. Die Preise im Festnetz dagegen stiegen erneut.
Vor allem Preisrückgänge bei der Internet-Nutzung und beim Mobiltelefonieren verbilligen die Telekommunikation für private Haushalte momentan immer noch. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Preise im Februar durchschnittlich um 2,7 Prozent niedriger gewesen, teilte das Statistische Bundesamt mit; im Dezember 2001 und im Januar habe es Rückgänge im Jahresvergleich um 3,0 und 2,6 Prozent gegeben. Gemessen am Januar 2002 sanken die Preise im Februar um 0,1 Prozent.
Wie schon im Vormonat erhöhten sich die Preise im Festnetz im Jahresvergleich. Im Februar 2001 stiegen diese Kosten wie schon im Januar um 0,4 Prozent. Inlandsferngespräche und Auslandsgespräche waren im Februar 2002 um 2,0 beziehungsweise 1,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise für das Telefonieren im Festnetz stabil.
Die Anschluss- und Grundgebühren sowie die Preise für Ortsgespräche blieben wie schon seit langem unverändert; die Kosten für das Telefonieren mit dem Handy sanken im Jahresvergleich um 5,2 Prozent. Von Januar 2002 auf Februar 2002 sanken die Preise um 0,1 Prozent. Für die Internet-Nutzung mussten die Kunden im Februar 2002 18,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat berappen; gegenüber dem Vormonat konnten die Surfer aber im Durchschnitt keine Kostensenkungen verzeichnen. (jk)