Infrarotkameras sollen FlugzeugentfĂĽhrer entlarven

In Leselampen eingebaute Infrarotkameras sollen im Airbus Attentäter und Flugzeugentführer abschrecken.

vorlesen Druckansicht 119 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • David Adamczewski

Seit dem 11. September des Vorjahres kämpfen die Fluggesellschaften mit schwindenden Fluggastzahlen. Während Flughafenbetreiber die Sicherheit der Passagiere durch Einsatz biometrischer Verfahren gewährleisten wollen, setzt der Flugzeugbauer Airbus in seinen Maschinen auf die Überwachung der Flugteilnehmer. Dafür sollen in einige Leselampen über den Sitzen Minikameras eingebaut werden, um Entführer rechtzeitig zu erkennen, heißt es in einem Bericht von New Scientist.

Damit die Kameras auch auf NachtflĂĽgen arbeiten, schalten sie bei Dunkelheit in den Infrarot-Modus. Die SchwarzweiĂź-Bilder werden ĂĽber die bereits verlegten Videokabel, ĂĽber die eine zentrale Einheit schon jetzt die an den RĂĽckenlehnen eingebauten LCD-Screens mit Filmen versorgt, an Bildschirme im Cockpit gesendet. Neue Flugzeuge sollen darĂĽber hinaus mit weiteren Kameras an den TĂĽren zum Cockpit ausgestattet werden. Bisher sind drei Kameras vorgesehen, die den Cockpit-Insassen zeigen sollen, was vor der TĂĽr geschieht. (daa)