Studie sieht weiterhin Chancen fĂĽr digitales Radio

Der digitalisierte Hörfunk kommt nach einer Studie der Prognos AG viel langsamer in Schwung, als Radioveranstalter und Netzbetreiber sowie Geräteindustrie erwartet haben.

vorlesen Druckansicht 77 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Der digitalisierte Hörfunk kommt nach einer Studie der Prognos AG viel langsamer in Schwung, als Radioveranstalter und Netzbetreiber sowie Geräteindustrie erwartet haben. Dennoch führe an der Digitalisierung, die flächendeckend eine CD-ähnliche Klangqualität bringen soll, kein Weg vorbei, heißt es in einer Studie des Marktforschungsunternehmens aus Basel. Hörfunkveranstalter und vor allem die Geräteindustrie seien gefordert, in einer gemeinsamen Aktion die beliebtesten Radioprogramme digital anzubieten.

Für eine dynamische Entwicklung des Mediums müssten öffentliche und private Programme gleichermaßen verfügbar sein. Außerdem müsse die Flächendeckung über 80 Prozent ansteigen. Als weitere Voraussetzung nennt Prognos, dass die Preise für die günstigsten Endgeräte deutlich unter 400 Euro (für Autoradios) sinken sollten. Diese Entwicklung müsse mit einer Marketing-Kampagne begleitet werden. Unter diesen Bedingungen rechnet Prognos damit, dass bei Autoradios in den kommenden fünf Jahren über 1,1 Millionen digitale Geräte verkauft werden könnten. (dpa) / (jk)