Verizon streicht 10.000 Stellen
Die US-amerikanische Telefongesellschaft fährt den rigiden Sparkurs vom Vorjahr weiter.
Viele Unternehmen der IT-Branche spekulieren auf eine Wende zum Guten in der zweiten Jahreshälfte -- so auch Verizon. Für 10.000 Mitarbeiter der US-amerikanischen Telefongesellschaft wird das Ende der Flaute zu spät kommen, denn sie werden in nächster Zeit ihren Hut nehmen müssen, berichtet das Wall Street Journal. Damit setzt Verizon seine rigiden Umstrukturierungsmaßnahmen fort, in deren Verlauf im vergangenen Jahr bereits 29.000 Mitarbeiter entlassen worden waren. Zurzeit arbeiten für den Konzern 247.000 Menschen.
Noch seien keine Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung zu sehen, deshalb setze Verizon den Kurs vom vergangenen Jahr fort. Ende Januar gab das Telefonunternehmen Verluste in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal 2001 bekannt. Verizon erwartet in diesem Jahr Gewinne zwischen 3,20 und 3,30 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz zwischen 69,2 und 70,6 Milliarden US-Dollar (87,1 Milliarden Euro). Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz 67,2 Milliarden US-Dollar (77,7 Milliarden Euro). (anw)