Rheinland-Pfalz setzt Kooperation mit Microsoft fort
Partner sind das Land und der Software-Multi schon länger. Bereits 1999 unterzeichneten Ministerpräsident Kurt Beck und Steve Ballmer einen Vertrag über den Einsatz von Microsoft-Software in Schulen, Hochschulen und Verwaltung.
Das Land Rheinland-Pfalz und der Microsoft-Konzern haben ihre IT-Kooperation am heutigen Mittwoch um weitere drei Jahre verlängert. Ministeriumsangaben zufolge bilden Projekte in den Bereichen Bildung, Sicherheit, IT-Strategie und eGovernment diesmal die Schwerpunkte. Partner sind das Land und der Software-Multi schon seit über zehn Jahren. 1999 unterzeichneten Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und der damalige Microsoft-Präsident Steve Ballmer (heute CEO des Unternehmens) in Mainz einen Vertrag, der eine zunächst auf zwei Jahre befristete Zusammenarbeit beim Einsatz von Software in Schulen, Hochschulen und Verwaltung vorsah.
In den Folgejahren wurde die Mainz-Redmond-Verbindung dann immer wieder aufgefrischt und auf weitere Gebiete ausgedehnt. Künftig würden auch der Jugendmedienschutz sowie die Medienkompetenzförderung im Mittelpunkt der Kooperation stehen, erklärte heute der Leiter der Zentralstelle für IT und Multimedia im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Jürgen Häfner. Angelika Gifford, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland, betonte, dass die Förderung der Kompetenz im Umgang mit neuen Medien eine Herausforderung sei, der sich die Gesellschaft ganz besonders mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen stellen müsse.
Zu den von Rheinland-Pfalz und Microsoft gemeinsam finanzierten Initiativen gehört etwa das Bildungsprojekt "Schlaumäuse", dessen Ziel es ist, die Sprachkompetenz von Kindern bereits im frühen Alter (4 bis 6 Jahre) zu fördern. Microsoft hat dazu mit Didaktikexperten der Technischen Universität Berlin ein Lernprogramm entwickelt, das Teil eines Soft- und Hardware-Pakets ist, das an Kindergärten und -tagesstätten verteilt wird. Microsoft ist auch am Ausbau der sogenannten "rlp-Middleware" im Landesbetrieb Daten und Information (LDI) beteiligt, über die in Rheinland-Pfalz diverse eGovernment-Prozesse abgewickelt werden. (pmz)