Aktion für "saubere PCs" bei Ford
Der britische Ableger des Automobilkonzern Ford hat seinen Mitarbeitern ein Ultimatum von zwei Wochen gesetzt, um die Dienst-PCs aufzuräumen.
Der britische Ableger des Automobilkonzern Ford hat seinen Mitarbeitern ein Ultimatum von zwei Wochen gesetzt, um die Dienst-PCs aufzuräumen. Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian sollen die per E-Mail instruierten Ford-Angestellten bis zum 15. März alles pornografische oder anstößige Material von den Festplatten ihrer Computer entfernen. Falls sie nicht wüssten, wie "versehentlich" gespeichertes Material zu löschen wäre, könnten sie innerhalb dieser "Amnestie-Frist" den technischen Service konsultieren, heißt es weiter. Wer nach dem 15. März bei stichprobenartigen Kontrollen erwischt wird, müsse mit strengen disziplinarischen Maßnahmen rechnen -- ein Sprecher kündigte eine "Null-Toleranz-Politik" an.
Der Spezialist für Überwachungs- und Filter-Software Surfcontrol hatte gestern die Ergebnisse einer Untersuchung zur E-Mail-Ethik unter britischen Angestellten veröffentlicht: Über die Hälfte der Angestellten gab demnach beispielsweise zu, ihren Kollegen per E-Mail in den Rücken zu fallen oder Beleidigung, rassistisches, sexistisches oder pornografisches Material zu verschicken. (wst)