EU-Kommission: KPN darf bei E-Plus alleine das Sagen haben

Die europäischen Wettbewerbshüter haben keine Einwände gegen die vollständige Übernahme des drittgrößten deutschen Mobilfunkbetreibers durch den niederländischen Telekomkonzern.

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Die EU-Kommission hat keine Einwände gegen die vollständige Übernahme des drittgrößten deutschen Mobilfunkbetreibers E-Plus durch den niederländischen Telekomkonzern KPN. KPN sei in Deutschland als Mobilfunkbetreiber nur über E-Plus tätig, eine marktbeherrschende Stellung entstehe nicht, teilte die Kommission am Donnerstag nach einer einmonatigen Wettbewerbsprüfung mit.

KPN übernimmt die Beteiligung des US-Konzerns BellSouth in Höhe von 22,51 Prozent an E-Plus per Aktientausch. Gründungsteilhaber BellSouth tauscht seine E-Plus-Anteile in 234,7 Millionen Aktien der KPN um; das entspricht einem Anteil von 9,42 Prozent der insgesamt 2,491 Milliarden KPN-Aktien. Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2002 vollzogen sein. (anw)